Installation unter Linux
a) Debian / Ubuntu
Es steht eine Paketverwaltungs-Installation zur Verfügung: Laden Sie das Structorizer-Paket für „Debian/Ubuntu" von der Structorizer-Downloadseite herunter. Der Dateiname lautet structorizer.deb. Installieren Sie das Paket mit folgendem Befehl (ggf. sind Superuser-Rechte erforderlich):
dpkg -i structorizer.deb
Hinweis: Ab Structorizer-Version 3.32-12 benötigen Sie eine aktuelle Debian-Version (12 oder neuer), um mit dem neuen Kompressionsalgorithmus umgehen zu können, der zur Erzeugung der Datei structorizer.deb verwendet wird.
Ist kein Java installiert, müssen Sie folgenden Befehl ausführen, um Abhängigkeiten herunterzuladen und zu installieren (sollte der Paketmanager verwirrenderweise nach „default-jre | java6-runtime" fragen, obwohl wir mindestens java11 benötigen, geraten Sie nicht in Panik – in der Regel wird die default-jre bevorzugt und verweist auf eine aktuelle Java-Version, z. B. openjdk17-jre, die selbstverständlich geeignet ist):
apt-get -f install
Hinweis: Unter Ubuntu müssen Sie möglicherweise die Datei
/etc/java-11-openjdk/accessibility.properties
(oder eine neuere Version davon) bearbeiten und die Zeile, die mit „assistive_technologies" beginnt, durch ein vorangestelltes # auskommentieren.
Weitere hilfreiche Informationen auf Deutsch zur Installation und Verwendung von Structorizer unter Ubuntu finden Sie im ubuntuusers Wiki.
Eine frühere Installation von Structorizer können Sie einfach überschreiben, indem Sie eine neuere Version gemäß den oben beschriebenen Schritten installieren.
b) Linux-Distributionen, die keine Debian-Pakete unterstützen
Sie können Structorizer grundsätzlich auch ohne eigentliche Installation verwenden (selbstverständlich auch unter Debian/Ubuntu): Laden Sie die aktuelle Version von Structorizer (Windows & Linux) von der Structorizer-Downloadseite herunter (der Dateiname lautet structorizer_latest.zip) und entpacken Sie das Archiv an einer geeigneten Stelle in Ihrem Dateisystem (je nachdem, ob Sie Structorizer für alle Benutzer oder nur für sich selbst bereitstellen möchten). Sie können die im entpackten Verzeichnis enthaltene Datei structorizer.sh direkt ausführen. (Natürlich muss zuvor eine geeignete Java-Version, d. h. mindestens Version 11, installiert sein.)
Wenn Sie beim Anwendungsstart sofort ein Diagramm laden möchten, fügen Sie dessen Dateipfad als Argument hinzu (Sie können auch mehrere .nsd-, .arr- oder .arrz-Dateien gleichzeitig als Argumente übergeben):
structorizer.sh ~/nsd/myExample.nsd
Eine vollständige Liste der verfügbaren Befehlszeilenoptionen finden Sie unter Batch-Export und Batch-Import. Im entpackten Verzeichnis befindet sich außerdem die Man-Page-Datei Structorizer.1, die die Optionen und Argumente für die Befehlszeilenverwendung erläutert. Sie können diese in das man-Verzeichnis integrieren oder sie direkt mit folgendem Befehl anzeigen (dabei ist <structorizer_folder> durch das tatsächliche Structorizer-Verzeichnis zu ersetzen):
man -l <structorizer_folder>/Structorizer.1
Mögliche Probleme mit generischen „Non-Reparenting"-Fenstermanagern
Java-Anwendungen wie Structorizer können auf manchen sogenannten Non-Reparenting-Fenstermanagern leere graue Fenster anzeigen, oder der Mauszeiger wird nicht dargestellt.
Dieses Problem lässt sich häufig beheben, indem Sie vor dem Start von Structorizer über structorizer.sh eine Umgebungsvariable wie folgt setzen und exportieren:
export _JAVA_AWT_WM_NONREPARENTING=1
Ab Version 3.32-35 wurde structorizer.sh erweitert und akzeptiert nun die spezifische Befehlszeilenoption --non-reparenting oder gleichbedeutend -nrp als bequeme Methode, dasselbe Ergebnis zu erzielen. Falls das Problem andernfalls auftritt, können Sie eine interaktive Structorizer-Sitzung also auch mit einem der folgenden Befehle starten (weitere Befehlszeilenargumente bleiben vorbehalten):
structorizer.sh --non-reparenting
structorizer.sh -nrp